Wann brauchen Sie den Typoskript-Service?

Je eher der Typoskript-Service eingeschaltet wird, desto besser:
Am besten bereits, wenn die erste Gliederung steht.

Vom Manuskript zum Typoskript

Moderne Computer und ihre Programme erleichtern die Arbeit, sie helfen, den Weg vom Manuskript zur Druckvorlage zu verkürzen und damit das Imprimatur eher - und vor allem kostengünstiger zu erreichen.

Für ein maschinell erstelltes Manuskript gibt es den Begriff "Typoskript". Ursprünglich verstand man darunter eine mit einer Schreibmaschine geschriebene Vorlage, von der direkt gedruckt wurde: "Als Manuskript gedruckt" stand im Impressum solcher Werke. Es waren vorwiegend wissenschaftliche Ausarbeitungen, Dissertationen, Veröffentlichungen mit geringer Auflage. Heute kann die Bedeutung des Typoskripts erweitert werden. Schriften, Zeichenvorrat, Text-, Formatier- und Graphikprogramme verleihen selbst einem Personal Computer (PC) die Mächtigkeit von Satzsystemen. Moderne Laserdrucker liefern gestochen scharfe Druckvorlagen.

Aber diese mächtigen PC-Programme haben auch ihre Tücken, verlangen ein anderes Denken als das kreative Schreiben, sie plagen mit Details, mit denen sich ein Autor nicht herumschlagen will ... und auch nicht soll. Hier setzt die Idee des Typoskript-Services an.

Der Typoskript-Service rückt die Satzherstellung in die unmittelbare Nähe des Autors, erzeugt in enger Kooperation mit dem Autor die Druckvorlage, eben das Typoskript. Manuskript und Typoskript entstehen also vorwiegend parallel: Änderungen und Korrekturen des Autors können laufend in die Satzherstellung einfließen, folglich Inhalt und Layout aufeinander abgestimmt werden. Graphiken, Symbole, Formeln, Tabellen und, wenn nötig, spezielle Schriften komplettieren das Angebot. Der klassische Fahnenabzug wird unnötig, denn das Lektorat und die Umbruchkontrolle, auch das Korrekturlesen des Autors, sowie letzte Änderungen können im endgültigen Layout durchgeführt werden.

Immer mehr Autoren erstellen ihre Manuskripte mit dem Computer. Ein mit der Schreibmaschine geschriebenes Manuskript wird mit einem Scanner eingelesen und mit einem Schriftenerkennungsprogramm wieder bearbeitbar gemacht werden. In beiden Fällen kommt der Text als "elektronisches Manuskript" in das System des Typoskript-Services. Das mühsame - vor allem fehleranfällige - Wiedereintippen entfällt.

Nahezu ideal ist das Zusammenwirken von Autor und Typoskript-Service, wenn beide mit dem gleichen System und den gleichen Textprogrammen arbeiten:

Änderungen können elektronisch auf Disketten ausgetauscht werden. Doch immer werden Autor und Typoskript-Service Vereinbarungen treffen, wie bestimmte Angaben im Manuskript zu interpretieren, wie Graphiken oder Tabellen zu gestalten und positionieren sind, wie das Titelblatt aussehen soll, ... und ähnliches mehr.